Wie man Teamgeist und Bewegung im betrieblichen Gesundheitsmanagement in Einklang bringt, zeigte das 3. BGM Forum Südniedersachsen am 13. März 2025 im Trainingszentrum „Sartorius Basketball Lab“ der BG Göttingen. Die Veranstaltung bot den 50 Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit einem intensiven Erfahrungsaustausch.
Nach der Begrüßung durch Horst Wolf (BG Göttingen), Laura Klocker (Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen) und Tara Brune (SüdniedersachsenStiftung) wurden die Teilnehmenden ganz im Sinne des BGM-Gedankens selbst sportlich aktiv: BG-Kapitän Mathis Mönninghoff demonstrierte den Teilnehmenden, wie der perfekten Korbleger gelingt. Diese praxisnahe Erfahrung verdeutlichte, wie eng körperliche Aktivität und Leistungsfähigkeit miteinander verknüpft sind – ein Aspekt, der auch in der modernen Arbeitswelt immer relevanter wird. Denn angesichts des zunehmenden Fach- und Arbeitskräftemangels gewinnt die betriebliche Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Arbeitgeber.
Im anschließenden Workshop zum Thema „Was kann die Arbeitswelt vom Spitzensport lernen?“ analysierten die Teilnehmenden Erfolgsfaktoren aus dem Leistungssport und übertrugen diese auf den Unternehmensalltag. Dabei entwickelten sie gemeinsam Strategien, um Motivation, Teamdynamik und Resilienz am Arbeitsplatz nachhaltig zu stärken. In 5 verschiedenen Sportteams erarbeiten die Teilnehmenden eine Team-Vision und gemeinsame Werte, die sie anschließend in einem Pitch vorstellten. Von Team-Tret-Bar, über die Golden Dolphins bis hin zu einer kleinen Tanzperformance war alles dabei!
Hohe Leistungsanforderungen, der Umgang mit Druck, unterschiedliche Charaktere im Team, Leadership und Zusammenhalt sind Parallelen zwischen Arbeitswelt und Spitzensport. Dabei ist es wichtig, sich auf die eigenen Stärken und die des Teams zu besinnen und Zeit für Regeneration einzuplanen. Außerdem hilft es, die Beziehungen im Team zu pflegen und eine positive Fehlerkultur zu etablieren.
Ein betriebliches Gesundheitsmanagement kann dazu beitragen eine gute und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung zu schaffen. Denn in einem Wohlfühl-Umfeld, lässt es sich am Besten arbeiten und zu (Höchst-)Leistungen motivieren.
Bilder der Veranstaltung





Die abschließende Gesprächsrunde mit BG-Headcoach Mikko Riipinen, Mathis Mönninghoff und Sebastian Junge (Athleticum Junge GmbH) ging der Frage nach, welche Kompetenzen ein gutes Team braucht und was die Arbeitswelt in der Zusammenstellung von Teams vom Spitzensport lernen kann. Die Antwort: Erfolgreiche Teams werden nicht nur durch individuelle Fähigkeiten getragen, sondern vor allem durch eine starke, gemeinsame Identität und gelebten Zusammenhalt. Gerade in herausfordernden Zeiten kann diese Verbundenheit den Unterschied machen. Wichtig sind vor allem:
➡️ eine klare gemeinsame Vision & Ziele
➡️ Vertrauen in die Kompetenzen des Teams & eine gute Kommunikation
➡️ Mentale Stärke & Resilienz: AAA-Prinzip: Akzeptieren, Analysieren, Abhaken
➡️ Erfolge feiern & eine positive Fehlerkultur etablieren
➡️ gemeinsame Identität des Teams stärken, z.B. durch Rituale
➡️ Rollenklarheit und gegenseitige Ergänzung im Team





Die Veranstaltung wurde finanziell gefördert durch die BGF-Koordinierungsstelle Niedersachsen.
